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Homöopathie
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Homöopathie bei Kindern
Medizinische Präparate werden meist mit natürlichen und synthetischen Mitteln gefertigt. Großteils sind diese Medikamente eine Mischung aus vielen unterschiedlichen chemischen Zusätzen und künstlich hergestellten Wirkstoffen. Für viele Krankheiten, egal ob im Kindesalter, oder mit fortgeschrittenem Alter, sind solche Medikamente die einzige Möglichkeit, gegen die Krankheit anzugehen. Doch immer mehr gewinnt die Homöopathie in der Medizin und heute vermehrt auch in der Schulmedizin an Bedeutung.
Natürliche Wirkstoffe werden vom Körper besser aufgenommen, die Nebenwirkungen können so auf ein Minimum reduziert werden. Doch auch diese Mittel sollten nicht nach Gutdünken verabreicht werden. In jedem Fall ist es ratsam, vorher einen Arzt, der in der Homöopathie die nötige Erfahrung besitzt, zu Rate zu ziehen.
Wichtig ist bei einer homöopathischen Behandlung, dass man nur ein Mittel verabreicht und die Wirkstoffe nicht miteinander vermischt. Wer wenig, bis gar keine Erfahrung mit homöopathischen Mitteln hat, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Wichtig zu erwähnen ist, dass die meisten (ja, sogar fast alle) homöopathischen Mittel durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Deshalb werden die kleinen Kügelchen, die Globuli heissen, zum Lutschen verabreicht. Bei der Verabreichung von Globuli sollte immer ein Plastiklöffelchen benutzt werden; bitte keine metallischen Gegenstände verwenden.
Homöopathische Mittel werden für Kinder in der Regel in Etappen verabreicht. Da die homöopathischen Mittel sehr schnell vom Körper aufgenommen werden, helfen sie auch sehr schnell und so gut wie ohne Nebenwirkungen. Sollte also 24 Stunden später keine Besserung eintreten, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, zwecks Untersuchung des Kindes und eventuell erforderliche Therapiemaßnahmen zu klären, bzw. in die Wege zu leiten.
Weiterhin sollten die Kinder 15 Minuten vor und nach der Einnahme von homöopathischen Mitteln weder Zähneputzen, noch essen, noch trinken. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Wirkstoffe schnellstmöglich und zuverlässig durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden können. |