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Internet - Gefahr für Kinder

Die Polizei warnt in der letzten Zeit immer wieder vor Internetgefahren. Mit der zunehmenden Verbreitung des Internet in Privathaushalten und vor allem auch in den Kinderzimmern, gerät das Internet immer mehr in den Fokus der Kriminalität.

 

Viele Eltern wissen heute nicht, wo und wann ihre Kinder im Internet oder in virtuellen Welten unterwegs sind. Aus einem anfänglich netten Chat in einer Community entstehen so am Ende Belästigungen oder gar sexueller Mißbrauch. Derartige Fälle sind immer wieder in den Medien zu finden.

 

Viren, Dialer und Trojaner sind nur einige der Begriffe, mit denen sich ein Internetuser heute auseinander setzen muss, um zu verhindern, dass illegale oder schädliche Inhalte auf den eigenen Computer gelangen und dort schaden anrichten oder persönliche Daten wie Passwörter oder Kontodaten ausspioniert werden.

 

Wer sich heute noch ungeschützt im Internet bewegt ist mehr als leichtfertig. Ein guter Virenscanner und eine Firewall gehören zur Grundausstattung, wenn man sich mit einem PC im Internet bewegen möchte. Weiterhin sollte man seine Mailadresse nur vertrauenswürdigen Personen mitteilen um Spam und Phishing Mails zu vermeiden.

 

Generell sollten möglichst nur Mails von bekannten Absendern geöffnet werden. Vor allem Anhänge an Mails sollte man mit besonderer Skepsis gegenüberstehen, da es sich hierbei oft um Viren oder Trojaner handelt. Auch scheinbar vertraute Absender wie Banken oder bekannte Internet-Aukionshäuser sind nicht vertrauenswürdig, dann oft werden falsche Absender vorgetäuscht. Klickt der Anwender dann auf die angefügten Links, gelangt er auf eine vertraut aussehende Seite, die aber mit dem Anbieter ausser dem Aussehen nichts gemein hat. Solche Seiten dienen dem ausspionieren von Kennwörtern und Kundendaten.

 

Eine ander Masche sind Mails, die einem Glauben machen wollen, man hätte ein teures elektronisches Produkt - einen Fernseher, Computer oder eine Videokamera - gekauft und die angehängte Datei enthielte nun die Bestell- und Kontaktdaten, unter denen man auch die Bestellung widerrufen könne. Solche Mails sind unbedingt zu löschen bzw. zuvor an die Betrugsabteilungen der Firmen oder der Polizei weiterzuleiten.

 

Die vorgenannten Probleme und Risiken im Internet sollten Sie unbedingt auch mit ihrem Kind besprechen. Sind die Kinder noch recht klein, empfiehlt sich der Einsatz einer Net-Nanny, also eines Programms, dass nicht alle Seiten des Internets ungefiltert auf den Bildschirm des Computers liefert, sondern für die Kinder nicht geeignete Inhalte blockiert. Solche Programme haben entweder bereits freigegebene Seiten für Kinder je nach Altersstufe oder sind filtern die Seiten durch sogenannte Blacklists, Listen mit Wörtern, die auf den Seiten nicht vorkommen dürfen heraus.

 

Dieser Artikel kann nur einen kleinen Teil der Gefahren im Internet aufzeigen. Setzen Sie sich mit Ihrem Kind zusammen, besprechen Sie das Surfverhalten ihres Kindes, das Sie auch immer wieder zwischendurch stichprobenartig kontrollieren sollten und seien Sie wachsam.

 

Weiterführende Informationen finden sie in den Medien, zum Beispiel unter der Adresse ww.klicksafe.de . Klicksafe ist Bestandteil des Safer Internet Programms der Europäischen Union.