Familienfeiern
Firmung
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Die Firmung soll die Verbindung mit der Kirche stärken
Im Zuge der Firmung wird der Firmling im Sinne der Kirche mündig. Sie stellt das dritte Sakrament bei der Aufnahme in die katholische oder orthodoxe Glaubensgemeinschaft dar. Im Allgemeinen stellt die Firmung die Bestätigung des Glaubensbekenntnisses dar. Da die Firmung selbst oft von einem Weihbischof oder dem Diözesanbischof vorgenommen wird, stellt sie zudem die Verbundenheit mit der Weltkirche und dem Bistum dar.
Da mit der Firmung die Taufe zur Vollendung gebracht werden soll, ist es wichtig, dass der Firmling auch getauft wurde. Zudem ist es wichtig, dass der Firmling den Willen hat, die Firmung zu empfangen. Ein weiterer nicht zu verachtender Aspekt ist der Empfang des Bußsakraments, vor allem dann, wenn er sich schuldig gemacht hat. Die Firmlinge sind in Deutschland zwischen 13 und 15 Jahren alt. Es gibt aber in der katholischen Kirche des Ostens die Möglichkeit, die Firmung sofort mit der Taufe zu verbinden. Mit 14 Jahren ist man religionsmündig und somit befähigt, die Taufe selbst zu bestätigen, weshalb das Alter in der westlichen katholischen Kirche zwischen 13 und 15 Jahren liegt.
Im Allgemeinen wird die Firmung von einem Bischof gereicht. Sollte dies nicht möglich sein, kann das auch in seinem Auftrag von einem Priester durchgeführt werden. Bei Erwachsenentaufen ist es üblich, dass der Taufpriester die Firmung vollzieht. Im Wesentlichen wird die Firmung heute so ausgeführt, dass der Bischof die Hände über den Firmlingen ausbreitet und den Heiligen Geist auf sie herab ruft. Die Firmung kann jedoch auch in Form von geweihtem Öl und Balsam gereicht werden. Dies wird vom Bischof am Gründonnerstag oder in der Karwoche, also der Woche vor Ostern, geweiht. Während der Firmung legt der Pate seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings um so seine Unterstützung zum Ausdruck zu bringen.
In einigen Regionen ist es Brauch, dass sich der Firmling einen Heiligennamen aussucht, den er im Zuge der Firmung als Zweitnamen annimmt. Üblicherweise ist es auch Brauch, dass der Firmling den Tag seiner Firmung allein mit dem Paten feiert. Erst in jüngster Zeit entwickelte sich die Firmung zu einer Familienfeier. Zudem ist es in Deutschland so, dass die Neugefirmten anlässlich ihres Tages Geld oder andere Geschenke erhalten. In Bayern beispielsweise ihre erste Uhr. |