| Lebensmittelallergien |
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Eine Allergie auf bestimmte Lebensmittel ist heute keine Seltenheit mehr. Häufig bemerkt man eine Lebensmittelallergie schon im frühen Kindesalter. Besonders oft reagieren Kinder allergisch auf Kuhmilch, Weizen, Eier, Fisch, Erdnüsse und Sojaprodukten aber auch auf bestimmte Beerensorten. Wie zum Beispiel auf Erdbeeren. Später kann es auch zu weiteren Nahrungsmittel kommen, die man nicht verträgt. Wie zum Beispiel Stein-Obst oder bestimmte Fleischsorten. Eine solche Lebensmittelallergie kann verschiedene Symptome zeigen, die zirka eine halbe Stunde nach Einnahme der Nahrung zum Vorschein kommen. Es kann zum jucken oder kribbeln an Lippe, Gaumen, Rachen und der Mundschleimhaut kommen. Auch ein pelziges Gefühl im Mund, Schwellungen und Beschwerden beim Schlucken sind keine Seltenheit. Die Augenlieder können anschwellen und am Körper kann ein stark juckender Nesselausschlag auftreten. Die Nase kann rinnen, Niesanfälle können auftreten, Hustenreiz, bis hin zur Atemnot. Aber auch der Magen-Darm-Trakt kann sich bemerkbar machen. Es kommt zu Übelkeit, Bauchkrämpfe, Durchfall oder Erbrechen. In ganz schlimmen Fällen kann es mit Schwindel, Schweißausbrüche, Ohnmacht bis hin zur Bewusstlosigkeit führen. Wichtig ist, wenn sie vermuten, dass sie oder ihr Kind an einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden, ein Nahrungsmitteltagebuch anlegen, in dem sie festhalten, wann sie welches Lebensmittel gegessen haben und welche Reaktionen auftraten. Mit diesem Protokoll wenden sie sich an einen Arzt. Am besten an einen Allergologen oder an eine Hautklinik. Dort wird man mit ihnen weiter Tests machen, die Aufschluss über eine mögliche Allergie geben. Ein Test davon wird der Prick-Hauttest sein. Dazu wird die Haut mit einer kleinen Klinge aufgeritzt und verschiedene Stoffe (die vorher Besprochen werden), aufgetragen. Nach zirka 10 Minuten sieht man ob die Haut darauf reagiert hat. Meistens wird man auf eine bestimmte Kost oder Diät gesetzt, um die Allergieauslöser besser zu finden, und um sie dann anschließend Meiden zu können. Zusätzlich werden sie Notfallmedikamente bekommen, die sie steht`s zu Hause haben sollten. |