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Hausgeburt – die Alternative zur Klinik
Viele Schwangere wünschen sich auch heute noch eine Hausgeburt. Sie möchten ihr Kind dort auf die Welt bringen, wo es später auch aufwachsen wird. Natürlich bringt eine Hausgeburt sehr viele Vorteile mit sich, aber auch einige Nachteile, die man nicht verschweigen sollte.
Vorteile einer Hausgeburt
Zuhause in den eigenen vier Wänden hat man auf jeden Fall mehr Ruhe, als in einer Klinik. Die Umgebung ist viel Entspannter und man kann sich besser auf sich selbst konzentrieren. Eine gute Hebamme hilft einem durch die schöne, aber auch anstrengend Zeit und ist bei der Geburt vom Anfang bis zum Ende dabei.
Nachteile einer Hausgeburt
Der wohl wichtigste Punkt, sind die Notfallsmaßnahmen. Sollte während der Geburt ein Notfall eintreten, ist kein Arzt an Ort und Stelle, der sofort eingreifen kann. Auch gibt es keine Möglichkeit auf einen Kaiserschnitt. In manchen Fällen, zählt jede Sekunde. Zum Beispiel dann, wenn die Nabelschnur den Hals vom Baby abschnürt. Schwere Blutungen sind während der Geburt leider auch nicht ausgeschlossen. Das sind alles Fälle, die man im Vorfeld nicht erkennen kann.
Ein weiterer Nachteil der Hausgeburt ist, sie kostet eine Menge Geld. Nur weil man zu Hause entbindet, bedeutet das nicht, dass man nichts bezahlen muss. Eine private Hebamme ist sehr teuer. Man darf in der Regel zwischen 1.000 und 2.000 Euro rechnen. Kommt immer darauf an, wie lange die Geburt dauert und was man alles benötigt.
Jede Geburt ist ein sehr persönliches Ereignis. Im Endeffekt darf die Mutter entscheiden, ob sie das Risiko einer Hausgeburt auf sich nehmen möchte, oder nicht.
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